Es ist der Morgen eurer Hochzeit! Hoffentlich sind alle kleinen Details erledigt und ihr entspannt euch mit euren besten Freunden und Freundinnen. Wenn bestimmte Punkte nicht von der Aufgabenliste abgehakt wurden, ist es nun an der Zeit, sie an jemand anderem zu übergeben. Die Delegation von Aufgaben an die Trauzeugen oder an einen Wedding Planner ist ein wichtiger Teil eines stressfreien Hochzeitstages.

Es gibt nur wenige Dinge, die man bei der “Vorbereitung” des Tages beachten sollte. Möchtest du als Braut einen ersten Blick mit deinem Vater oder einer anderen Person teilen, die eine große Rolle in deinem Leben spielt? Werden du und dein Bräutigam in dieser Zeit Geschenke austauschen? Wenn ja, wer würde diese gerne überbringen? Bei der Vorbereitung sind noch ein paar andere Dinge zu bedenken: Wenn du dich zum Anziehen bereitmachst, verzichte darauf, vorab Schmuck anzulegen. Es ist viel schöner all diese letzten Schritte zu machen, wenn du erst einmal in deinem Kleid bist!

Tipps für die Vorbereitungsstunden:

  • Die richtigen Lichtverhältnisse sind nicht nur für die Vorbereitung und für die Stimmung wichtig, auch für die späteren Fotos spielen sie eine wichtige Rolle. Große Fenster sorgen für ein natürliches Licht in den Innenräumen. Und auch die Farbwahl bei Vorhängen oder Teppichen ist bedeutend: Sanfte, neutrale Farben wie Weiß-, Grau- und Creme-Töne dienen hervorragend für schöne Fotos – und können darüber hinaus angespannte Nerven beruhigen. Auch auf die Farbe des Brautkleides möchten wir kurz eingehen: ein hartweißes Brautkleid reflektiert alles, sei es das bunte Blumenmädchen oder die Bodenfarben. Ein kleiner Tipp: Es soll aufgeräumt sein, damit euch nichts ablenkt und ihr euch wohlfühlt. Alternativ eignen sich auch schöne Hotelzimmer für die Vorbereitungen.
  • Gibt es bestimmte Personen in deinem Leben, die sich freuen würden zu sehen, wenn du als Braut dein Kleid anziehst? Einige Bräute wollen in diesem Moment nur sehr wenige Leute um sich haben. Andere Bräute lieben es, Tanten und Großmütter dabei zu haben. Es liegt ganz bei dir. Wählt die Personen mit Bedacht aus, denn gerade in solchen Augenblicken ist es wichtig, wer bei dir ist.
  • Reisezeit. Denkt an die Reisezeit und den Straßenverkehr. Perfekt wäre es, wenn der Ort, wo man sich fertig macht, nach Möglichkeit in der Nähe vom Trauungsort liegt. Es macht einen riesigen Unterschied, ob ihr 10 Minuten zu Fuß oder über eine halbe Stunde mit dem Auto braucht. Bei langen Autofahrten sollt ihr zudem mögliche Verzögerungen mit einberechnen und euch sehr viel eher auf den Weg machen, um pünktlich anzukommen. Bei kurzen Fußwegen seid ihr dagegen automatisch entspannter und könnt unnötigen Stress vermeiden.
  • Für Make-up und Haarstyling raten wir dir, liebe Braut, auf einen Profi zu vertrauen und einen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. So musst du dich selbst nicht mit dem Brautstyling stressen und kannst entspannt in den Tag starten. Um sicherzugehen, dass alles deinen
    Vorstellungen entspricht, lass dir einen Probetermin geben und teste dein gewünschtes Styling aus. Ist deine Haut sehr empfindlich und neigt schnell zu Stresspickelchen und Hautirritationen, solltest du kurz vorher auf Experimente mit neuen Produkten verzichten. Verwende in dem Fall lieber dein eigenes, bewährtes Make-up, damit deine Haut an deinem Hochzeitstag genauso strahlen kann wie du selbst.
  • Bringe den Blumenstrauß mit oder lass den Blumenstrauß vor dem First Look an dich liefern, damit wir diesen in deine Porträtaufnahmen mit einbinden können.
  • Um dich perfekt einzustimmen, kannst du, liebe Braut, bereits bei der Vorbereitung schöne, aber bequeme Kleidung tragen, zum Beispiel einen Morgenmantel aus Seide. Die Hauptsache ist, dass du dich wohl fühlst. Das schließt selbstverständlich die Brautjungfern auch mit ein.
  • Das Kleid anziehen. Am besten ist es in der Nähe eines Fensters in dein Kleid hinein zu steigen und es wäre fabelhaft, wenn deine Brautjungfern sich bereits angezogen haben und dir dabei helfen könnten.
  • Ein sehr wichtiges Detail, das bei unserer Ankunft oftmals fehlt, sind die Ringe. Mütter, Priester und Hochzeitsplaner werden euch sagen, dass ihr euren Ehering dem Trauzeugen übergeben sollt, bevor der Tag beginnt. Allerdings ist es eigentlich besser, es während der Portraits der Trauzeugin zu übergeben, damit wir einige tolle Aufnahmen von den Ringen vormittags machen können. Wenn ihr es vergessen habt, keine Sorge, wir können den Ring immer noch bei der Hochzeitsparty fotografieren.
  • Wenn der Bräutigam sich in der selben Location wie die Braut fertig macht oder am Ort, den man innerhalb von 10-15 Minuten erreichen kann, werden wir auch sehr gerne die Vorbereitungen von dem Bräutigam und seinen Best Men fotografieren.
  • Bereitet im Vorfeld eine kleine Notfalltasche für die Braut vor, damit ihr gerüstet seid und euch später eventuell nochmal frischmachen könnt. Wenn Make-up und Haare sitzen und alles bereit ist, um loszufahren, übernimmt eure Trauzeugin es sicher gerne für euch, an die „Rescue Bag“ zu denken.

Must-haves, die unbedingt in eurer Notfalltasche dabei sein sollten: Taschentücher, Sicherheitsnadeln, Wattestäbchen, Haarnadeln, Parfüm, Deotücher, Puder oder mattierende Gesichtstücher, Haarspray, Abdeckstift, Kaugummis, Aspirin und Blasenpflaster.